Dr. Dietmar Weiß Beratung
Dokumenten-, Workflowmanagement und Betriebswirtschaft

Migration von ECM-Lösungen

ECM-Migrationen sind vielfältig!

Aufgrund der Integrationsfähigkeit besteht eine ECM-Lösung aus vielen Komponenten. Daher kann eine Migration nicht nur die gesamte Lösung betroffen, oft sind es nur Komponenten, wie zum Beispiel das Speichersystem. So wurden in der Vergangenheit die optischen Speichersysteme (WORM oder UDO-Systeme) durch Plattensysteme ersetzt. Plattensysteme werden selbst durch neue Generationen aktualisiert oder durch größere Lösungen ersetzt.

Erfahrungsgemäß könnte man festhalten, dass Speichersysteme ca. alle 6 Jahre zu migrieren sind.

Tauscht man das ECM-System, sind die Schnittstellen zu Fachanwendungen zu prüfen, die Anpassungen im ECM  und zum Speichersystem. Mit dem Tausch des ECM-Systems ist oft auch eine Kopieraktion der gespeicherten Dokumente notwendig, da deren Speicherung oft systemspezifisch erfolgt.

In seltenen Fällen kann man beide ECM-Lösungen an die Fachanwendung (z.B: ERP-Lösung) anschließen und über deren Schnittstelle die Migration vornehmen. Dies gelingt nur, wenn beide Lösungen über die gleiche Schnittstelle angesprochen werden können.

Wechselt man die Fachanwendung (ERP-System, Fibu-System) ist das ECM-System fallweise betroffen, weil die Metadaten in der führenden Anwendung liegen und nur die Dokumente im ECM-System. Dann sind die Schlagworte und Verknüpfungen zu migrieren.

ECM-Migrationen sind also sehr vielfältig, einen Standardweg gibt es hierfür nicht, es kommt immer auf den Einzelfall an. Rechts sind Beispielprojekte beschrieben - oder kontaktieren Sie uns, wir beantworten Fragen gerne.